Mark Russell: Gin. Geschichte, Herstellung, Rezepte

  • 2018
  • 101 Seiten

Klappentext: „Gin ist eine der interessantesten und vielseitigsten Spirituosen überhaupt. Das Spektrum des Gins erstreckt sich über hunderte von verschiedenen Sorten und Geschmacksrichtungen und erfreut Menschen aller Himmelsrichtungen. Seine Geschichte legte einen langen Weg zurück und dennoch ist er heute so beliebt wie nie zuvor. So vielseitig einsetzbar und kombinierbar, darf Gin in keiner guten Bar fehlen. Gin ist absolut In. Dieses Buch nimmt Sie mit auf eine spannende Reise durch die Geschichte und Herstellung des Gins. Ebenso werden Sie auf dieser Reise die verschiedenen Gin Sorten, Geschmacksrichtungen und viele leckere Rezepte kennen lernen. Neben wahren Klassikern wie beispielsweise Gin Tonic und Gin Fizz, sind in diesem Buch auch ausgefallenere, exotische Rezepte enthalten.“

Dieses Buch behandelt die Herstellung und die Geschichte von Gin, einige Sorten, während ab Seite 46 noch einige Rezepte zu finden sind. Ich selbst bin kein Ginexperte und konnte daher einiges aus diesem Buch mitnehmen – vieles aber auch nicht. Für Kenner werden die meisten Informationen aus dem Buch nicht neu sein, für Laien dagegen sind einige entscheidende Informationen nicht vorhanden. Zum Beispiel hätte ich mir mehr Tiefgang gewünscht, was die Sorten angeht, für welches Rezept eignet sich welcher Gin, zu welchem Gin sollte man greifen und worauf muss man beim Kauf genau achten? So richtig weiß ich das auch nach der Lektüre nicht. Auch nicht, welches Tonic Water sich für welches Rezept eignet – da viele der Rezepte auf Gin Tonic basieren, hätte ich mir diese Informationen dringend gewünscht. Gerade das wären für mich auch Informationen gewesen, die ich nicht so einfach googlen kann. Ab und an wirkte der Text auf mich ein wenig lieblos, wie ein Wikipediaartikel. Dafür muss ich mir kein Buch besorgen, diese Informationen bekomme ich nach kurzer Recherche auch einfach im Netz.

Die Rezepte an sich sind aber gar nicht schlecht, ich habe einige davon ausprobiert und werde daran wohl auch in Zukunft noch Spaß haben. Für Leser, die gerne verschiedene Drinks ausprobieren, ist der Rezeptteil also lohnenswert, für alle anderen ist das Buch an dieser Stelle vorbei.

Die allgemeinen Formalitäten gefallen mir nicht ganz, es wurden meiner Ansicht nach einige Fehler gemacht. Es gibt keine Bilder, keinen Blocksatz, die Einheit wechselt in einem Rezept von cl zu ml, und eine Seite mittendrin ist komplett leer. Hier müsste definitiv noch einiges überarbeitet werden.

Fazit: Inhaltlich viel zu dürftig, aber einige der Rezepte sind gut.

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