Bruno Vincent: Fünf Freunde werden Helikoptereltern

  • Verlag: riva (2018)
  • Übersetzung: Katja Theiss, Annett Stütze
  • 112 Seiten

Klappentext: „»Sie heißen gar nicht mehr Kinderwagen«, sagte Dick. »Man nennt sie jetzt wohl Buggys oder Sportwagen, Kombi-irgendwas …«

»Tatsächlich handelt es sich um Reise-Systeme«, schlich sich der Verkäufer heran.

Ein Kind großzuziehen dürfte für die fünf Freunde doch ein Kinderspiel sein. Als sie die Verantwortung für die kleine Tochter von Cousin Rupert übernehmen müssen, zerrt die Lilly Kirrin mit ihrem unaufhörlichen Geschrei jedoch gewaltig an ihren Nerven. Der allseits beliebte Dr. Google hilft ihnen auch nicht weiter. Es gibt grundsätzlich zwei Antworten auf ihre Fragen, die beide völlig richtig zu sein scheinen: »Keine Sorge!« und »Bringt es sofort in die Notaufnahme!«. Werden es Julian George, Dick, Anne und Timmy mit vereinten Kräften schaffen, ihrer Aufgabe Herr zu werden? Ein weiteres spannendes Abenteuer für die fünf völlig übermüdeten Freunde.“

Nachdem ich „Fünf Freunde essen glutenfrei“ sehr genossen habe, habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut. Die fünf Freunde müssen sich diesmal um ein Kind kümmern. Dazu muss gesagt werden, dass der englische Titel „Five Go Parenting“ ist und die deutsche Übersetzung daher nicht wirklich passend ist – obwohl der Titel auf Deutsch natürlich wesentlich witziger ist.

Das Buch an sich war okay – ab und zu wirklich witzig, ganz unterhaltsam, aber nicht annähernd so gut wie „Fünf Freunde essen glutenfrei“. Auch hier wurden die Personen gut getroffen, ich habe mich an die alten Zeiten erinnert, aber es hat ein wenig der Biss gefehlt. Das Thema Helikoptereltern kam nicht wirklich auf, aus den oben genannten Gründen. Vielmehr müssen die fünf Freunde sich auf das Leben mit einem Kind einstellen – das an sich führt schon zu einigen Komplikationen. Das Buch ist mit Bildern ausgestattet – diese sind zwar schön, aber manchmal merkwürdig platziert, sodass der Text nicht zum Bild passt. Das war bei dem anderen Buch ein wenig besser.

Fazit: Ganz in Ordnung, recht lustig, aber kein Meisterwerk.

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