Frank Schätzing: Der Schwarm

  • Verlag: Fischer (2005)
  • 992 Seiten

Klappentext: „Vor Peru verschwindet ein Fischer. Spurlos. Norwegische Ölbohrexperten stoßen auf merkwürdige Organismen, die Hunderte Quadratkilometer Meeresboden in Besitz genommen haben. Währenddessen geht mit den Walen entlang der Küste British Columbias eine unheimliche Veränderung vor. Nichts von alledem scheint miteinander in Zusammenhang zu stehen. Doch Sigur Johanson, Biologe und Schöngeist, glaubt nicht an Zufälle. Auch der indianische Walforscher Leon Anawak gelangt zu beunruhigenden Schlüssen: Eine Katastrophe kündigt sich an. Die Suche nach dem Urheber konfrontiert die Forscher mit ihren schlimmsten Alpträumen. Frank Schätzing inszeniert den Feldzug der Natur gegen den Menschen als atemberaubendes Schreckensszenario mit Tempo und Tiefgang.“

Fischer verschwinden spurlos, Wale verhalten sich merkwürdig – irgendetwas seltsames geht im Meer vor. Was zunächst wie eine Reihe von zufälligen Ereignissen erscheint, erweist sich schließlich als Katastrophe. In Schätzings Roman schlägt die Natur zurück und stürzt die Menschheit in eine Schreckensdimension nie dagewesenen Ausmaßes.

Über Frank Schätzings Roman habe ich viele unterschiedliche Meinungen gehört: die einen fanden ihn todlandweilig, die anderen haben ihn in den Himmel gelobt. Daher bin ich mit gemischten Gefühlen an das fast 1000-seitige Werk gegangen.

Die Idee des Romans ist ungemein interessant: eine unbekannte Macht aus dem Meer greift die Menschheit an. Dabei wirkt die ganze Geschichte in keinster Weise unrealistisch oder abgehoben, stattdessen wird viel naturwissenschaftlicher Hintergrund gegeben. Dieser Hintergrund mag an einigen Stellen etwas langatmig wirken, insgesamt verhilft er dem Werk jedoch zu Authentizität und damit zu einer Menge Lesespaß. Wenn man weder dem Thema Biologie, noch einer hohen Seitenzahl bei Büchern mit Ablehnung gegenübersteht, sollte man definitiv einen Blick in das Buch wagen.

Fazit: Trotz der Länge durchweg spannend.

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